IVZ Berichterstattung zum Antrag zur Rückgewinnung der Ackerrandstreifen … Kommentar auf Facebook

Die IVZ berichtet am 20.03.2018 über den Antrag zur Rückgewinnung der Ackerrandstreifen

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Hier lesen Sie einen Facebook Kommentar zur Berichterstattung:

— FB Kommentar —

In der heutigen Ausgabe der IVZ wurde über den KBR-Antrag zur Rückgewinnung der Ackerrandstreifen (siehe vorheriges Posting) berichtet.
Der Bericht über den KBR-Antrag ist allerdings ein wenig unglücklich verquickt mit Aussagen des Bürgermeisters Kellermeier, der in seiner üblichen Art weichspült und beschwichtigt. Der Antrag kam ja schließlich nicht von der CDU, sondern vom KBR.
Laut BM sei klar, dass „die öffentliche Hand schauen müsse, wie die Lage zu verbessern sei.“ „Dies solle aber nicht auf Konfrontationskurs zu den Landwirten geschehen, sondern als Kompromiss zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.“
Hier liegt das KBR grundsätzlich auf einer Linie mit dem Bürgermeister. Wir erwarten aber schon handfeste Ergebnisse und mehr als die Anregung einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Es geht schließlich nicht darum, den Landwirten etwas wegzunehmen, sondern vielmehr darum, unzulässig genutztes öffentliches Eigentum dem rechtmäßigen Eigentümer zu überlassen und somit auch dem Ökosystem zurückzugeben.
Laut Bericht bezweifelt der BM auch, dass die unrechtmäßig überackerte Fläche tatsächlich 10,8 ha. beträgt, wie der Kreis angegeben hatte. „Man werde schauen (…) und nicht um den letzten Quadratmeter streiten.“ Die Landwirte hätten auch schon angekündigt, das Bewusstsein für die Grenzen sensibilisieren zu wollen…
Das hört sich nicht danach an, dass der Antrag gute Chancen hätte. Hoffen wir, dass das Problembewusstsein im Rat ausgeprägter vorhanden ist.